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Ing. Harald Kopper

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Österreich

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KOMFORTLÜFTUNG

Was ist eine "Komfortlüftung"?

unter "Komfortlüftung" versteht man Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung für Wohnungen oder Häuser

 

Wozu brauche ich überhaupt eine Lüftung?

Bei der bauweise von heutigen Häusern, die sehr dicht und super wärmegedämmt sind, ist bei einer Belegung von 2 Personen in einem Raum keine "atembare" Luft mehr vorhanden! 

 

Der Mensch verbringt bis 90 % in geschlossenen Räumen. Beim Schlafen, Essen, Entspannen, beim Arbeiten, oder in der  Schule  und  sogar  bei  der  sportlichen Ertüchtigung im Fitnesscenter halten sich viele Menschen indoor auf. Die Aussenluft-Verschmutzung wird durch die  Freisetzung von Schadstoffen aus natürlichen Quellen und aus Strassenverkehr, Industrie, Landwirtschaft,  usw. verursacht. 

 

Die Innenluft ist in der Regel stärker veschmutzt als die Aussenluft. 

Tabakrauch, Gase oder Partikel bei der Verbrennungsvorgängen, Chemikalien und Allergene, Partikel und flüchtige  organische Verbindungen können sowohl im Freien als auch in  geschlossenen Räumen auftreten.  Aus Baumaterialien, Farben, Lacken, Möbeln und Einrichtungs- gegenstände können flüchtige organische Verbindungen,  Weichmacher und Lösemittel entweichen, ebenso aus Parfums,  Sprays und Reinigungsprodukten

 

Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung sind heute standard im Hausbau!

Nicht nur wegen der enormen Energieeinsparung (besser als jede Solaranlage!) sondern vorallem wegen der immer zur Verfügung stehenden frischen, gefilterten Luft!

 

Unser alltägliches Leben spielt sich zu fast 90% in geschlossenen Räumen ab.

Wie wichtig ist daher eine gute Luft in Gebäuden!

Home-Office wird immer beliebter!

Fast jeder 3. hat Allergien, die mit der effizienten Filterung der Frischluft der Vergangenheit angehören!

Wie wichtig Luft zum Atmen ist, zeigt dieses Beispiel:

Wir Menschen halten es ohne Essen 3 Wochen aus, ohne Trinken 3 Tage aber ohne Luft nur 3 Minuten!

­Kein Argument kann die Lüftung mit Wärmerückgewinnung entkräften! Schon ab € 2.900 inkl. Einbau bekommt man eine vernünftige, komplette Anlage für eine Wohnung mit bis 80m² Wfl.

Dazu gibt es noch unterschiedliche Förderungen von Bund, Ländern und Gemeinden.

 

Komfort

Gesundheit

Kosten

Luft ist Leben

WARUM IST EINE KOMFORTLÜFTUNG BESSER ALS EINE SOLARANLAGE:

IRRTUM BEI LÜFTUNGSANLAGEN:

Irrtum Nr. 1: Wohnraumlüftung ist nur etwas für Passiv- und Energiesparhäuser

Bei energieeffizienten Neubauten sind Lüftungsanlagen bereits vorgeschrieben, aber auch in Altbauten ist eine Wohnraumlüftung eine sinnvolle Investition. Denn auch hier lässt sich durch reine Fensterlüftung ein konstanter und hygienisch optimaler Luftwechsel kaum realisieren. Um eine ausreichende Frischluftzufuhr zu erreichen, müssten die Bewohner rund um die Uhr alle zwei Stunden für fünf Minuten querlüften. Bei Abwesenheit während des Tages und nachts ist das häufige Lüften kaum zu leisten. Eine kontrollierte Wohnraumlüftung sorgt dagegen ganz automatisch, zugfrei und gleichmäßig für frische Luft –  ohne dass die Fenster geöffnet werden müssen.

Irrtum Nr. 2: Mit einer Lüftungsanlage darf man die Fenster nicht mehr öffnen

Eine Fensterlüftung ist nicht mehr notwendig, weil die Lüftungsanlage kontinuierlich pollenfreie Frischluft ins Haus bringt und Feuchtigkeit und Schadstoffe aus der Raumluft abführt. Damit ist ein angenehmes und gesundes Raumklima garantiert. Selbstverständlich dürfen die Fenster aber auch beim Betrieb einer Lüftungsanlage noch geöffnet werden.

Irrtum Nr. 3: Im Winter geht teure Heizwärme durch den ständigen Luftaustausch der Wohnungslüftung verloren

Das Gegenteil ist richtig: Mit einer Lüftungsanlage können die Energiekosten sogar reduziert werden, denn sie vermeidet Wärmeverluste, wie sie bei richtiger Fensterlüftung entstehen. Geräte mit Wärmerückgewinnung sind besonders effizient. Sie können bis zu 95 Prozent der Wärme aus der Abluft zurückgewinnen und wieder ins Haus führen. Damit lassen sich die Heizkosten spürbar senken.

Irrtum Nr. 4: Mit einer Lüftungsanlage wird die Luft in den Räumen trocken

Lüftungsanlagen sind in der niedrigsten Stufe auf den hygienisch notwendigen Feuchteschutz ausgelegt. Damit wird eine Grundlüftung auch bei Abwesenheit der Bewohner sichergestellt und Feuchteschäden wie Schimmel wirksam vermieden.  Durch die dichte Gebäudehülle müssen pro Tag ca. 10l (ein Eimer) Feuchtigkeit abtransportiert werden. Für besonders empfindsame Bewohner sind Lüftungsgeräte mit Feuchterückgewinnung eine gute Lösung. Diese Modelle gewinnen neben der Wärme auch einen Teil der Luftfeuchte aus der Abluft zurück, die Raumluft trocknet dadurch weniger aus. Irrtum Nr. 5: Lüftungsanlagen verschmutzen schnell und sind unhygienisch

Moderne Geräte zur Wohnraumlüftung sind mit Filtern ausgestattet, die nicht nur vor Pollen sondern auch vor Dreck und Schmutz von außen schützen. Diese müssen für einen reibungslosen und hygienischen Betrieb regelmäßig gereinigt oder gewechselt werden. Der Betreiber kann dies in der Regel ganz leicht selbst durchführen, ansonsten sollte man sich dafür an den Installateur wenden. (WICHTIG: Die Frischluft ist 100% Außenluft, die Abluft wird direkt ausgeblasen)

Irrtum Nr. 6: Eine Lüftungsanlage ist laut

Die Ventilatoren einer Lüftungsanlage sind im Gehäuse schallgedämmt eingebaut, daher sind die Geräte im Betrieb sehr geräuscharm. Ein weiterer Vorteil: Eine Wohnraumlüftung kann auch vor Lärm von draußen schützen. An einer stark befahrenen Hauptstraße beispielsweise, sorgt die Lüftungsanlage kontinuierlich für frische Luft, ohne dass über offene Fenster und Türen der Straßenlärm zu hören ist. (auch Insekten bleiben draußen, mit Aktivkohlefilter auch Gerüche) Irrtum Nr. 7: Lüftungsanlagen wirbeln Staub im Wohnraum auf

Nein, denn zum einen gelangt durch die eingebauten Filter weniger Dreck und Staubpartikel von außen in die Wohnräume. Zum anderen erfolgt der Luftaustausch ganz langsam, so dass keine Zugluft entsteht und der Staub in den Räumen weniger aufgewirbelt wird als bei der Fensterlüftung.

Irrtum Nr. 8: Die nachträgliche Installation einer Lüftungsanlage ist teuer und kompliziert

Auch nachträglich ist die Installation einer Lüftungsanlage kein Problem. Gerade bei dezentralen Geräten ist der Aufwand gering: Nötig sind lediglich eine Außenwand zur Direktmontage und ein Stromanschluss. Durch die direkte Luftzufuhr und den Abtransport der verbrauchten Luft müssen keine zusätzlichen Luftkanäle im Raum verlegt werden. Wer sich für die Installation einer Wohnraumlüftung entscheidet, wird außerdem finanziell unterstützt: Der Staat vergibt beispielsweise Förderungen für den Einbau einer Lüftungsanlage! Förderungen gibt es in allen Bundesländern!